ArchiveAugust 8, 2005

virtual terrorist network

v

Al-Qaida als ein virtuelles Netzwerk:

Instead, we need to face up to the simple truth that bin Laden, Zawahiri et al do not need to organise attacks directly. They merely wait for the message they have spread around the world to inspire others. Al-Qaeda is now an idea, not an organisation.

We now have a situation where autonomous cells carry out attacks on targets and at times of their own choosing, which are then applauded by al-Qaeda leaders of global infamy but limited practical ability to execute or organise strikes. This is exactly as Zawahiri and bin Laden had hoped. This is a virtual terrorist network, not a real one.

Interessanter Aspekt, den der SMH anschneidet: [Al-Qaeda a virtual network]:

Autonome Zellen, dezentral gesteuert, die zentrale Schaltstelle wird nur aktiv wenn es um Anreize oder Lob geht, nur ein Abnicken also aus dem Headquarter also, und das Netzwerk selbst rekrutiert und organisiert sich quasi selbst.

gender&race

g

stereotypische rollenverteilung in computerspielen klingt vertraut, gender-rollen etc. im SydneyMorningHerald (überhaupt ne feine technologie section!) heute ein artikel über den rassen-split in videospielen.

rassen-stereotypen galore, aber auch auf entwicklerseite kaum schwarze und hispanics aktiv (da der artikel sich auf US-firmen beruft werden andere minderheiten & ethnische gruppen nicht erwähnt; wäre vielleicht noch mal nen extra-artikel wert: die diskriminierung anderer minderheiten beim schreiben, hispanics und schwarze sehr prominent in den USA, aber was wird aus asiatischen gruppen etc?).

die urban video game academy unterrichtet jugendliche aus benachteiligten gegenden in video game design, mathe, story writing, animation etc, zeigt ihnen, wo die spiele produziert werden, und bringt sie in kontakt mit den richtigen firmen.

getrieben wird die entwicklung natürlich durch das marktpotential, jede minderheit ein neues marktsegment etc, und wir erinnern uns ja alle noch an die sims mit ihrer gender-balance etc.

und endlich erkennt auch mal jemand das potential der gamer:

“If you’ve got kids who can sit in front of a game for eight hours, then they have the cognitive thought process to learn how to build the game,” Saulter said.

der ganze artikel im sydney morning herald: Video game industry seeks minorities (erfordert möglicherweise einen login, aber gratis und kein spam.)